HAUS DER ZUKUNFT

Aktuelles

07.08.09
Presseinformation B.A.U.M. e.V.
„Endlich handeln!” Start der Klimakampagne
10.000 Bürger fangen an – Kopenhagen soll folgen. Initiiert von der gemeinnützigen Klimaktiv GmbH wird die Kampagne gemeinsam mit B.A.U.M. e.V. sowie mit Hilfe zahlreicher Unterstützer aus Wissenschaft, Umweltverbänden, Wirtschaft, Politik und Medien durchgeführt.

Vier Monate vor dem Klimagipfel in Kopenhagen (7.–18. Dezember 2009) beginnt die Kampagne "Endlich Handeln!", deren Ziel es ist, bis zum Klimagipfel mindestens 10.000 Bürger zu ‚Klimaktivisten‘ zu machen. Geschehen soll dies durch das Eröffnen eines individuellen CO2-Kontos, mit dem sich die Teilnehmer für ein klimabewusstes Handeln entscheiden und individuelle Schritte unternehmen, um ihren Anteil am CO2-Ausstoß zu optimieren.

CO2-Rechner mit Kontofunktion

Mit der Kampagne soll den Entscheidungsträgern in Kopenhagen ein eindeutiges Votum der Bürgerinnen und Bürger mit einem Appell zur Ergreifung entschlossener Maßnahmen überbracht werden. Die Schirmherrschaft wird gemeinsam getragen von Thomas Jorberg (GLS Bank), Prof. Dr. Claudia Kemfert (DIW), Ursula Sladek (EWS Schönau), Winfried Hermann (MdB Die Grünen), Josef Göppel (MdB CSU), Franz Alt (Journalist), Arved Fuchs (Forscher) und Prof. Dr. Maximilian Gege (Vorsitzender B.A.U.M. e. V.).

Prof. Gege begründet die Notwendigkeit eines Engagements für den Klimaschutz: „Es muss schnellstens gehandelt werden. Wenn wir schon heute die Potenziale von erneuerbaren Energien, Energieeffizienzmaßnahmen und Energiesparen konsequent nutzen würden, könnten Kohle- und Atomkraftwerke in 10 bis 20 Jahren ersetzt werden. Neue Kohlekraftwerke wären nicht erforderlich; die dafür notwendigen Investitionen sollten besser für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparprogramme aufgewendet werden. Eine dezentrale Energieversorgung aus regenerativen Quellen würde nicht nur die fatale Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen reduzieren, sondern zudem wichtige wirtschaftliche Impulse geben. Dies könnte der Einstieg sein in den ökologischen Umbau unseres Wirtschaftssystems.“

Zeichen setzen für die Weltklimakonferenz

„Wir möchten mit dieser Aktion den Bürgern die Möglichkeit geben, ein Zeichen für die Weltklimakonferenz in Kopenhagen zu setzen, indem Sie durch das CO2-Konto ihr persönliches Handeln belegen“, so Stephan Schunkert, Geschäftsführer der Klimaktiv gGmbH, die den CO2-Rechner mit Kontofunktion, gefördert durch das BMU, entwickelt hat. Die Initiatoren streben an, den Kreis der Partner und Unterstützer während der Kampagne noch zu erweitern, um so möglichst viele Gruppen der Gesellschaft zu erreichen.

Auf dem eigenen Kampagnenportal www.endlich-handeln.de wird der jeweils aktuelle Stand der Kampagne zu verfolgen sein. Während der Kampagnendauer sind außerdem zwei Events geplant, im Rahmen derer neueste Erkenntnisse zum Klimawandel diskutiert werden sollen.

Pressekontakt:
Thomas Zippel
T 07071-85797-15
E-Mail: t.zippel@klimaktiv.de

Mehr Infos unter: www.endlich-handeln.de

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